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Was wir aus TauschToni gelernt haben
TauschToni sollte nachhaltigen Konsum fördern. Das Projekt hat uns vor allem gezeigt, wie schwierig Nutzergewinnung, Monetarisierung und Fokus bei Apps sein können.
Erstmals erschienen im HUX Date Newsletter.
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Eine simple Idee
TauschToni war eines dieser Projekte, die mit einer ziemlich simplen Idee starten und dann plötzlich viel grösser werden.
Zusammen mit Chris Palatinus, Nicola Rinderknecht und Armin Apadana habe ich die App entwickelt, um Kreislaufwirtschaft zu fördern. Nutzer laden Produkte hoch, swipen durch andere Angebote und können bei einem Match direkt tauschen.
Die Idee dahinter: Dinge weitergeben statt wegwerfen und dadurch nachhaltiger konsumieren.
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User zu gewinnen ist teuer
Relativ schnell haben wir gelernt, wie schwierig und vor allem teuer es ist, genügend Nutzer auf eine neue App zu bringen.
Deshalb entstand ein zweiter Ansatz: TauschToni als White-Label-Lösung. Andere Brands konnten unsere Technologie unter ihrem eigenen Namen nutzen. Zusammen mit feey entstand so zum Beispiel PlantSwap, eine App zum Tauschen von Pflanzen.
Wir konnten damit erste Traction erzeugen. Gleichzeitig wurde klar, dass jemand vollständig auf das Projekt setzen müsste, um daraus ein richtiges Business zu machen.
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Monetarisierung bleibt die harte Frage
Keiner von uns vier konnte oder wollte diese Rolle übernehmen. Gleichzeitig mussten wir uns eingestehen, dass die Monetarisierung schwierig werden würde.
Die Weiterentwicklung wurde deshalb gestoppt und der Tech-Stack nicht mehr aktualisiert. Um die App wieder technisch auf einen aktuellen Stand zu bringen, wäre eine Investition nötig.
Unser wichtigstes Learning daraus: Eine funktionierende Idee und ein gutes Produkt reichen nicht. Es braucht einen realistischen Weg zu Wachstum, Monetarisierung und jemanden, der das Projekt konsequent vorantreibt.
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Testing auf echten Geräten
Bei Websites und Shopify-Shops reicht eine einfache Desktop-, Tablet- und Mobile-Vorschau nicht aus, wenn du wirklich wissen willst, ob alles funktioniert.
Browser und Geräte verhalten sich unterschiedlich. Deshalb lohnt sich professionelles Multi-Browser- und Multi-Device-Testing auf echten Geräten statt nur in Simulatoren.
LambdaTest: Eine vergleichsweise günstige Option mit echten Geräten.
BrowserStack: Ebenfalls Testing auf echten Geräten und mit einer breiteren Auswahl.
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